Unzufriedene Kunden können Online Reputation zerstören
Geschrieben von Malte Landwehr in BeispieleSue Scheff ist eines der bekanntesten Opfer einer zerstörten Online Reputation. Sue steht Eltern von problematischen oder schwer erziehbaren Kindern zur Seite. Im Jahr 2002 begann eine ehemalige Kundin in diversen Internetforen negative Kommentare und private Details über Sue Scheff, Sues Organisation und sogar ihre Tochter zu verbreiten.
Suchte man bei Google nach Sue Scheff, sahen die Ergebnisse so aus:
Sue Scheff zerstört Leben. Sie ist eine Betrügerin. Sie nimmt Bestechungsgelder an. Sie ist die größte Schwindlerin aller Zeiten.
Auch wenn bereits Anfang 2003 ein Anwalt eingeschaltet worden war, kam es erst im Jahr 2007 zu einer endgültigen Verurteilung: Ganze 11,3 Millionen US-Dollar hat es Carey Bock gekostet im Internet eine Hetzkampagne gestartet zu haben.
Da zahlreiche Zeitungen und andere große Websites nach dem Urteil über diesen Fall berichteten findet man jetzt deren Artikel auf den ersten Ergebnisseiten. Doch in den vergangenen 5 Jahren musste Sue Scheff mit einer ruinierten Online Reputation leben.
In den USA dient dieser Fall als Rechtfertigung dafür, sich frühzeitig um die Sicherung der eigenen Online Reputation zu kümmern. Mit einer soliden Basis an neutralen bis positiven Artikeln hätten die Hasskommentare niemals so hohe Wellen schlagen können! Dennoch wird die Tatsache, dass Sue jetzt die Firma Reputation Defender mit der Säuberung ihres Namens im Internet beauftragt hat, als Argument dafür verwendet, dass sie wohl etwas zu verstocken hätte. Dabei ist ihr Fall das beste Beispiel dafür, dass jeder Opfer einer Hetzkampagne werden kann und nur die wenigstens über die Mittel und das Wissen verfügen dagegen vorzugehen.
Mister Wong
Del.ico.us
Malte Landwehr ist Unternehmer und Experte für SEO, Social Media, Blogs und Online Reputation Management. Außerdem studiert er Informatik an der WWU Münster.
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