Mit Barack Obama hat die mediale Aufklärung ein neues Sprachrohr erhalten. In einer Rede vor Schülern warnte der amerikanische Präsident davor, Inhalte auf Facebook zu veröffentlichen.
Was hat Obama gesagt?
Am Dienstag sprach Obama vor Schülern der Wakefield High School in Arlington (Virginia), einem Vorort von Washington. Auf die Frage eines Schülers der 9. Klasse, wie man Präsident wird, antwortete Obama:
Ich möchte, dass ihr alle darüber nachdenkt, was für Inhalte ihr auf Facebook veröffentlicht. Denn im YouTube Zeitalter wird dich alles was du tust, in deinem späteren Leben einholen. Das ist die Regel Nummer 1.
In früheren Ansprachen an Schüler hatte der Präsident sich auf die Tipps “arbeite hart” und “mach die Schule zu Ende” beschränkt. Seine Äußerung über Facebook in einer USA-weit übertragenen Rede ist also nicht einfach so daher gesagt, sondern gehört zu den wichtigsten Informationen, die er der Jugend mit auf den Weg geben möchte.
Was bedeutet ORM für Obama?
Obama als Experte für Online Reputation? Gar kein so abwegiger Gedanke. Immerhin hat er den Facebook Mitgründer Chris Hughes zum Organisator seiner Online Kampagne gemacht und dank des Internets alle Rekorde für Wahlkampfspenden gebrochen.
Quellen
- Obama’s Advice to Aspiring Politicians: Be Careful on Facebook (Bloomberg)
- Obama Fundraising (The Standard)


Wie man sieht hat Obama die richtigen Berater. Bin mal gespannt ob die Republikaner diese Medienkompetenz in der kommenden Präsidentschaftswahl an den Tag legen
Da sieht man mal wieder, dass Obama ein Medien-Profi ist. Er gewinnt seinen Wahlkampf dank Facebook & Co. kennt aber die Gefahren sehr wohl. Ein angenehm aufgeklärter Umgang!
Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielseitig dieser Mensch ist. Schade nur, dass Obama innenpolitisch gerade nicht besonders gut da steht. Ich glaube ein innovativerer Präsident ist kaum vorstellbar. Sowas bräuchte Deutschland mal!