Alles was du über die Generation Google wissen musst

Ein offenes Buch.Als Generation Google werden die Menschen bezeichnet, die in eine Welt hineingeboren wurden, in der das Internet ein fester Bestandteil des Lebens und nicht mehr wegzudenken ist.

Eine feste Jahreszahl gibt es nicht aber das Jahr 1993 wird öfters als Beginn dieser neuen Generation genommen. Eine andere Definition ist die, dass jeder, der Informationen zuerst mit einer Suchmaschine sucht (und erst dann ein Buch, die gelben Seiten oder ähnliches zur Hand nimmt), zur Generation Google gehört.

Fakten, Fakten, Fakten

Beginnen wir mit ein paar Zahlen aus einer Studie des Online Computer Library Center. Befragt wurden leider nur knapp 400 Studenten aus insgesamt 6 Nationen(Australien, Kanada, Indien, Singapur, UK und USA).

  • 89% der Studenten beginnen eine Informationssuche auf einer Suchmaschine und 2% starten auf einer Bibliothekswebsite.
  • 93% der Suchmaschinennutzer sind mit ihren Ergebnissen zufrieden, im Vergleich zu 84% bei den Bibliothekssuchern.
  • Studenten sage, dass Suchmaschinen, im Gegensatz zu echten oder digitalen Büchereien, “fast perfekt” zu ihren Lebensstil passen.
  • Studenten lesen zwar immer noch Bücher aber jedes Jahr weniger.
  • Bei einer Bücherei denkt fast jeder an Bücher. Die massiven Investitionen in Digitalisierungen hat kaum jemand bemerkt.

So sind sie

Auf Basis dieser und anderer Studien haben sich drei Thesen zur Generation Google entwickelt:

  1. Medien: Statt einem Fließtext wird lieber ein Bild oder Video gesucht. Diese lassen sich nämlich viel leichter konsumieren.
  2. C&P: Copy und Paste ohne genaue Prüfung der Inhalte.
  3. Multitasting: Wer für die Uni recherchiert tut das gleichzeitig auf Google & Wikipedia. Dazu sind noch Instant Messenger und eine Social Netzworking Seite offen.

Kurz gesagt:

Die Generation Google ist dumm und faul!

Und das Leben mit permanentem Netzzugriff ist ja auch sehr angenehm. Sogar die Umrechnung von Hexadezimal nach Dezimal kann ich schon mit Google erledigen.

Doch wie kommt es zu dieser Entwicklung vom Buch zum Netz und welche Perspektiven gibt es noch für die klassischen Bibliothek oder Bücherei.

Die Bibliothek im Wandel der Zeit

Die Menge an Informationen, die man im Internet zu beinahe jedem beliebigen Thema finden kann ist mittlerweile so gewaltig, dass es kaum vorstellbar ist, sämtliche Webinhalte auszudrucken. Daher springen Informationssuchende im 21. Jahrhundert zwischen Suchmaschinen, Sozialen Netzwerken, Wikis und Verzeichnissen hin und her um sich ihre Informationen zusammenzutragen. Der Zugriff auf all diese Inhalte muss unmittelbar erfolgen und 24/7 möglich sein, auch an Feiertagen.

Nur die Antwort zählt
Gefragt ist weder die Quelle (Blog, Buch, Magazin, Tageszeitschrift, Lexikon) noch das Format (Artikel, Notizen, Interview, Diagramm, Bild, Tabelle), sondern nur die Antwort. Darum wird gesucht, gescannt und gesprungen bis man beim Ergebnis ist.

Und dieses Verhalten findet man nicht nur bei Studenten. Auch Berufstätige und Lehrende (auch die Professoren) suchen immer häufiger horizontal, statt vertikal. Sind also nur an der Antwort interessiert und suchen nicht ein konkretes Medium ab.

Digitalisierung ein Muss
All dies ist in einer Bibliothek mit realen Büchern kaum noch möglich. Daher sollte die Digitalisierung vorhandener Buch- (und somit Wissens-)bestände, wie sie zum Beispiel durch die Google Buchsuche oder den QiScan RBS durchgeführt wird, oberste Priorität genießen (siehe dazu auch das Interview mit Perlentaucher). Die Qualität einer Bücherei wird in Zukunft nicht mehr über die Kenntnisse und Hilfsbereitschaft des Bibliothekars definiert, sondern nur noch über die Intuitivität, Bedienbarkeit und Indexierungsfähigkeiten des internen Suchdienstes.

Wie wird in der digitalen Bibliothek gesucht?

Horizontale Informationssuche
Anstatt nur bestimmte Medien zu durchforsten (vertikale Suche), werden alle zur Verfügung stehenden Quellen durchsucht. Dabei springen die Suchenden zwischen verschiedenen Ergebnissen hin und her. Konkret lesen 60% nicht mehr als 3 Seiten aus einem Dokument und 65% kommen auch nicht wieder zurück.

Navigation
Für die Suche nach den passenden Nachschlagewerken wird genausoviel Zeit verwendet wie fürs Lesen.

Lesen
Ein E-Book oder eine Online Zeitschrift wird im Schnitt für 4 bis 8 Minuten gelesen. Dabei ist im Netz eine völlig neue Art des Lesen entstanden um die Flut an Informationen zu bewältigen. Ganze Hefte werden auf passende Überschriften abgescannt und die gefundenen Artikel dann kurz überflogen.

Vertrauen
Das Vertrauen in bekannte Marken ist sehr hoch und Informationen aus solchen Quellen werden nur selten gegengecheckt.

Wie wir das Suchen lernen

Unsere Fähigkeit zur Informationsverarbeitung ist mit wachsendem Zugriff auf schier unbegrenzt viele Informationen nicht gestiegen. Vielmehr kristallisieren sich gerade bei jungen Surfern einige Probleme heraus:

  • Aus der Geschwindigkeit, mit der sie ihre Suchen durchführen, kann man nur schließen, dass junge Menschen nicht sehr viel Zeit für das Bewerten von Informationen verwenden, sei es Relevanz, Exaktheit oder Autorität der Quelle.
  • Vielen fehlt das Verständnis ihres Informationsbedarfs und somit die Fähigkeit, effektive Suchstrategien zu entwickeln.

Wer sucht wo?

Der Graph zeigt wo verschiedene Altersgruppen ihre Suche starten, die Daten stammen aus UK.

Informationssuche nach AlterQuelle: UCL Ciber Briefung Paper

Wer sucht wie?

Weiter hat die Studie die Nutzer zweier Portale (BL Learning, ein Service für Schüler und Lehrer und Intute, ein Portal mit sehr weitem Zielgruppenfokus bis über die Universität hinaus) miteinander verglichen:

  • Beide Dienste bezogen einen Großteil ihres Traffics von Suchmaschinen.
  • Beide Dienste wurden hauptsächlich von zu Hause und nicht von PC-Pools in Schulen oder Bibliotheken, besucht.
  • Fast 40% der School Suchmaschinen Nutzer haben BLL über eine Bildersuche gefunden.
  • Besucher die BBL über einen Blogartikel gefunden haben sind sehr selten und stammen hauptsächlich aus den USA.
  • Keines der Portale hat nennenswerten Traffic von Social Networking Seiten bekommen.

Schüler bevorzugen einfache Suchmaschinen mit klaren Suchinterfaces. Sie nutzen nur sehr selten die verschiedenen Suchoptionen und -paramtern, im Glaube die Suchmaschine würde schon verstehen, was sie von ihr wollen.

Generelle Unterschiede zu volljährigen Suchenden sind aber ab einem Alter von etwa 11 Jahren kaum noch festzustellen. Erwachsen heißt hier natürlich 18-30 Jahre. Die Silversurfer sind wieder ein Thema für sich. Lediglich die Popularität von Bildersuchen ist signifikant größer.

Ob das Scannen-statt-Lesen wirklich eine Folge des Internets ist, bleibt unklar. Denn auch zur Einführung von CD-Lexika wurden häufig mehr oder weniger passende Seiten ausgedruckt ohne sie gelesen zu haben.

Die soziale Komponente

Im Laufe der Jahre hat sich das Gesicht der Internets gewandelt und nicht erst seit Buzzwords wie User-Generated-Content und Web2.0 in aller Munde sind, sind die Grenzen zwischen Produzenten und Konsumenten von Webinhalten verschwunden. Statt einem Web von Tausenden (Produzenten) für Millionen (Konsumenten) haben wir heute ein Netz, von Millionen für Millionen. Jeder Surfen kann Inhalte bewerten, verändern oder veröffentlichen und mit Hilfsmitteln wie fertigen Content Management Systemen (z.B. Wikis und Blogs) ist es kaum noch möglich gute Amateure von klassischen Experten zu unterscheiden.

Mit dem Boom sozialer Netzwerke haben einige Bibliotheken in den USA tatsächlich versucht ihre potentiellen User über MySpace und Facebook zu erreichen. Dabei haben sie aber eine wichtige Sache übersehen. Zwischen “Sei dort, wo deine Zielgruppe ist” und “Sei nützlich für deine Zielgruppe” besteht ein himmelweiter Unterschied!

Im Jahr 2007 hat das OCLG Studenten befragt, ob sie auf folgenden Weisen an einer von ihrer lokalen Bücherei gestarteten Community teilnehmen würden.

Die folgenden Prozentahlen fassen die antworten “extrem wahrscheinlich” und “sehr wahrscheinlich” von Studenten/nicht Studenten zusammen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass du…

  • eigene Inhalte veröffentlichst? – 7/6
  • Verbesserungsvorschläge für die Bibliothek machst? – 10/7
  • Bilder und Videos hochlädst? – 7/6
  • an Diskussionsgruppen teilnimmst? – 6/6
  • nach Leuten mit ähnlichen Interessen suchst? – 6/7
  • deine eigene Büchersammlung vorstellst? – 9/6
  • dir die Buchempfehlungen anderer Nutzer ansiehst? – 12/6

Die geringen Werte von maximal 12 Prozent zeigen, dass die meisten Studenten keinerlei Interesse an einer Webzweinullisierung ihrer Bibliothek haben und in der restlichen Gesellschaft ist der Bedarf noch geringer.

Dennoch gibt es Web 2.0 Aspekte (die es auch schon vor dem Web 2.0 gab aber wir wollen ja trendy sein und und dieses Wort verwenden) wie Benutzerbewertungen und -Rezensionen, die eigentlich in jeden Katalog von Büchern gehören. Im Notfall tut es ja auch ein Link zu den bei Amazon veröffentlichen Reviews.

Gehörst du zur Generation Google?

Gern würde ich hier Zahlen und Fakten veröffentlichen mit denen man sich selbst und andere auf das Generation-Google-Syndrom testen kann, aber es gibt einfach keine. Zumindest keine die man ungefiltert übernehmen kann. Daher werfe ich hier mal ein paar Thesen in den Raum und vielleicht mag der ein oder andere sie ja per Kommentar bestätigen oder widerlegen.

Sie sind kompetenter im Umgang mit aktueller Technologie.

Ein Vorurteil, mit dem auch schon vor Google gab jede Kindergeneration zu kämpfen hatte.

Sie nutzen digitale Kommunikationsmittel intensiver.

Hier kann man denke ich schon sagen, dass jüngere Menschen eher die Early Adopter sind. Kaum ein Teenager schreibt noch E-Mails, alles läuft über Instant-Messaging. Und dieser Trend setzt sich auch langsam in der Geschäftswelt durch.

Sie bevorzugen interaktive Medien und lösen sich von den statischen.

Absolut. Zeitungen und TV kämpfen mit rückläufigen Ergebnissen und rüsten sich für das digitale Zeitalter. Siehe zum Beispiel die Öffnung der Archive von SPON und Brockhaus.

Im Großen und Ganzen denke ich aber, dass jeder webaffine Mensch zur Generation-Google gezählt werden kann (auch wenn dieses Wort eigentlich unpassend ist) und wir den Begriff nicht einzelnen demographischen Schichten zuordnen sollten.

19 thoughts on “Alles was du über die Generation Google wissen musst

  1. Der nächste Schritt der “Generation Google” sollte sein, das Schul System zu überdenken. Wer braucht heute noch Zahlen und Fakten auswendig zu lernen, wenn man diese per Mausklick in Sekunden bekommt…

  2. Totaler Schwachfug … das ganze hat nix mir Faul zu tun, vielmehr mit
    der cleverness das zu nutzen, was man an möglichkeiten hat ….
    wäre doch dumm extra etwas umständlicheres zu machen …

    kritik an den autor :
    neues nicht zu akzeptieren ist eine art der intoleranz

  3. Pingback: Generation Youtube | The Man In The Arena

  4. Nun, kann man wohl schreiben: “It’s all the same to me” = Um 1800 verzweifelte man wegen der Lesewut, der sich die Liebes- und Reiseliteratur damals erfreuete.
    Was dahinter stand: Das Print-Medium wurde allgemein zugänglich, aber nicht allgemein verdaulich.
    Im Fall vom Internet haben wir es zu tun nicht nur mit einem allgemein zugänglichen Medium, aber auch mit der noch mehr beschleunigten Zeit.
    Damit müssen wir erstmal auch fertig werden.

  5. Pingback: Generation STRG+Z » Beitrag » Gutes von Morgen

  6. Hallo Malte,

    meine Meinung zur Google Generation ist folgende:
    Viele Menschen im Internet, ob alt oder jung, nutzen die Suchmaschinen, jeden Tag an jedem Ort. Es ist ein kostenloser Service! Also von “Hass” sollte hier keine Rede sein. Da die Suchmaschinen viele Vorteile bringen, vom Artikel mit der Werbung oder Fachartikel bis zur Kampagne, aktuell und informativ!

    Gruß Mark

  7. Ja auch ich muß mich dann wohl als google Generation bezeichnen. Wenn man heute etwas wissen möchte sagt man nicht das schlage ich im Buch nach nein man Googelt es naja was solls es gibt schlimmeres

  8. Ich hasse Google und seine machtbesessene Art, deshalb möchte ich auch nicht als “Generation Google” bezeichnet werden. Wenn dann als “Generation iPod” oder “Generation Bionade Holunder”.

  9. Kaum einer denkt daran wie es mit dem Geld gegangen ist.Der Mensch brauchte etwas , womit sie den Alltag vereinfachen.Nun sind es die Medien wie Google und co. Somit werden wir um ein weiteres Mitglied dieser Kette ausgebeutet.Und wir merken nichts ?

  10. Pingback: Die Google-Generation soll dumm und faul sein » Von Lars Beier » Beitrag » inftex.net

  11. Ich kann mich wohl mit Fug und Recht zur Generation Google zählen – auch mit fast 45 Jahren :-D
    Schon öfter habe ich meiner 18jährigen Tochter empfohlen, bei Google oder Wikipedia zu suchen, wenn sie was für die Schule brauchte…

    Mann, hätte es diese Möglichkeiten schon damals gegeben… so in den 70ern, als ich zur Schule ging… Wenn man zu dieser Zeit was für die Schule brauchte, musste man in eine Bücherei gehen, falls der heimische Bücherschrank nichts hergab. Die ist hier auf dem Dorf aber nicht mal eben um die Ecke (Landkreis Uelzen sollte dir ein Begriff sein ;-) Oder man konnte die Eltern fragen, die aber auch nichts wussten…

  12. Klasse, guter Artikel. Ich würde mich auch zur “Generation Google” zählen. Aber kann man denn auch irgendwie anders suchen???? An Google kommt man einfach nicht mehr vorbei.

    Alle, die interessante Artikel, News, Informationen o.Ä. auf Ihren Seiten bereitstellen kommen an Google nicht vorbei, denn nur so bekommt man Besucher. Meine Seite: http://www.boedger.de hat im Februar ca. 75% aller Besucher nur über Google bekommen…

    Das sagt doch alles.

  13. Auch als Jahrgang 76 zähle ich mich definitiv dazu.
    Und aus eigener Erfahrung jetzt bei meiner Examensarbeit weiß ich, dass das gar nicht so einfach ist, sich wieder auf gedruckte Bücher umzustellen, wenn man einmal die ganzen Suchfunktionen gewohnt ist – ob Google, der Wikipedia-Schlitz oder ganz einfach Strg + F, um die gerade aufgerufene Seite oder PDF-Datei nach einem bestimmten Wort abzuscannen. In einem Buch steht all das nicht zur Verfügung, wenn man vergessen hat, was man wo genau gelesen hatte. Oder wenn man in Sekundenschnelle auf überhaupt relevante Stellen scannen will.
    M.E. machen die rasant gewachsenen Informationen solche Suchmöglichkeiten notwendig – und damit steigen auch die Möglichkeiten, aber auch gleichzeitig die Anforderungen bei der (wissenschaftlichen) Arbeit. Weil man mehr Informationen in kürzerer Zeit finden und sich aneignen kann, wird von einem erwartet, dass man auch genau dies tut.

  14. Also der Artikel ist sehr gut. Das Thema ist ein interessantes, aber der Begriff “Generation Google” … Was will man damit eigentlich andeuten?
    Nun, aus Sicht einiger Marketingexperten ist das sicherlich sensationell. Schließlich ist hier ein Produkt zum Begriff geworden. (Analog dem “Gib mir mal ein Tempo”, obwohl ein Papiertaschentuch gemeint ist)

    Aber ist es denn die Generation Google, oder sollte es eher Generation Websuche oder Generation Suchmaschine heißen?

    Und noch was:

    Vertrauen
    Das Vertrauen in bekannte Marken ist sehr hoch und Informationen aus solchen Quellen werden nur selten gegengecheckt.

    Ich check jetzt mal nicht, Malte. Ich vertrau Dir und Deinen Quellen. Demnach bist Du jetzt für mich eine bekannte Marke ;)

  15. Pingback: Links und Fundstücke KW 10/08 - Generation Google, IE8, Green IT, Zeit | WebStyler

  16. Beim lesen habe ich mich schon manchmal gefragt, ob das alles wirklich so hart gemeint ist wie es hier geschrieben steht.
    Inhaltlich gefällt mir der Artikel wirklich gut. Mit dem Thema sollte man sich wirklich mal genauer beschäftigen, ist wirklich sehr interessant. Besonders die Unterschiedliche herangehensweise der verschiedenen Altersgruppen auf der Suche nach Informationen.
    Keine Ahnung wann ich zuletzt ein Buch zur Hand genommen habe, ich gehöre wohl auch zu denen, die eher die Suchmaschine die Arbeit übernehmen lassen.

  17. Der Artikel gefällt mir sehr gut und ist interessant geschrieben. Ich werde ihn auch in meinen Blog erwähnen.
    Ich kann aus Erfahrung von meinem Arbeitsalltag sagen. Das imme rmehnschen Google als das Internet begreifen und sogar Webadressen über den Google Suchschlitz eingeben, anstatt direkt in der Adresszeile.

  18. Sehr interessant die Zahlen… das ich schon zur Gruppe der Silversurfer zähle, habe ich mir ohne Befragungen schon oft Gedanken gemacht über den unterschiedlichen Umgang mit dem Internet und eben auch zu der Frage, wo hole ich mir meine Informationen her, egal ob privat oder beruflich..
    Da ich ein hohe Affinität zum Internet habe, neugierig habe ich mich schon um 1995 mit diese Medium auseinander gesetzt, hole ich alle Informationen über das Internet. Nur manchmal, wenn ich keinen Bildschirm mehr sehen kann :-) greife ich noch mal zu einem Katalog um bunte Bildchen gedruckt zu sehen.
    Selbst die Fotografie, eines meiner Hobbys wurde für mich richtig interessant mit dem Computer und dem Internet. Aber ich habe in meinem Altersumfeld auch viele, die immer noch Ängste haben, die lesen ihr Buch wie immer, aber ich glaube auch das verändert sich gerade.
    Wie unbefangen jüngere mit dem Medium Internet umgehen, das sehen wir in unseren Foren, wenn dort 12-jährige sehr souverän Foren zu ihren Themen führen, was ich ganz toll finde. Ich freue mich aber auch, wenn ich mit den jüngeren in meiner Umgebung Informationen über ICQ, Forum oder Blog austausche und sich herausstellt, das ich doch schon zu den Silversurfern gehöre. Aber da hat wohl mein Sohn einen großen Einfluss und meine Neugierde, die hoffentlich noch lange anhält :-)

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