Search Engine Strategies Hamburg 2008 Mega Recap

Das Logo der Search Engine Strategies 2008 in Hamburg.

Langsam nehmen die Recaps auf Lorm.de überhand aber 16 DinA4 Seiten Notizen und mehr als 25MB Präsentationen wollen abgearbeitet werden.

Die Search Engine Strategies fand 2008 nicht in München sondern in Hamburg statt, was zwar den Münchnern missfiel, mir aber sehr gut passte. Noch besser, passte mir natürlich die Presse-Einladung von Incisive Media, mit der das SMO Interview mit Marcus einherging. Zur vermutlich wichtigsten deutschen SEO und SEM Konferenz fanden sich Experten und Interessierte am 23. und 24. Juni im Sofitel Hotel zusammen.

Da es immer zwei Sessions parallel gab kann ich natürlich nicht zu jeder Sessions etwas sagen. Wenn mal ein Referent nicht aufgelistet wird gibt es 3 Möglichkeiten: Der Vortag hatte keinen Inhalte, bestand nur aus Werbung oder die Folien wurden nicht hochgeladen.

Tag 1

Insgesamt war ich vom Niveau der Sessions am Montag sehr enttäuscht. Dass ich auf einer SES nichts über SEO lerne war mir klar aber auch zum Thema SEM (bzw. SEA um genau zu sein), mit welchem ich mich kaum beschäftige, gab es für mich nichts Neues. Für lernwillige Anfänger gab es sicher genug Stoff zum Nachdenken.

Aber bei so einem Event stehen ja auch die Kontakte und das Networking im Vordergrund.


Suchmaschinenmarketing Europa: Die neusten Trends

Moderiert von Volker Ballueder haben Holger Mews, Egon Wilcsek und Thomas Bindl über europäische Trends im Suchmaschinenmarketing gesprochen. Gefehlt hat Kim Engels, die ihren Flug verpasst hat.

Thomas Bindl – Überblick

Thomas Bindl (Refined Labs) gab die Einführung und sprach über Veränderungen am Markt, Trachking, Longtail, Qualitätsfaktor und Technologien. Er war in dieser Session der einzige, der sich mit der Eigenwerbung zurückgehalten hat. Das wichtigste in Kürze:

  • Google wird durch den Ad Deal mit Yahoo in den USA noch wichtiger.
  •  Wer von seiner Seite eine Suchfunktion hat sollte unbedingt alle Suchanfragen loggen und auswerten!
  • Klickpfadanalysen werden durch SEO, SEM und Affiliatekampagnen immer komplexer.
  • Verstehe deinen Markt! Der Longtail in Deutschland ist ganz anders als der in Österreich, usw.
  • Berücksichtige den Longtail auch für negative Keywords.
  • Für den Qualitätsfaktor zählen die gleichen Dinge wie beim SEO

Lediglich in einem Punkt muss ich Thomas widersprechen. Er nimmt an, dass nach der Ladezeit auch bald die Conversionrate in die Qualitiscore mit einbezogen wird. Hier gibt es nur leider das Problem, dass Google nicht wissen kann, wann es eine Conversion gibt. Ich könnte bei Analytics ja sonstwas als Conversion Goal eintragen oder direkt eine anderes Tracking-Program nutzen.


Keynote

Martin Sinner von Idealo.Der Keynote von Martin Sinner (idealo) konnte ich zunächst nicht wirklich viel abgewinnen aber was will man von einer Keynote auch erwarten? Hauptsächlich hat er die Ergebnisse einer kurzen Umfrage unter einigen SEO und SEM Experten vorgestellt. Zum Schluss gab es dann aber doch noch einige coole Zahlen und Fakten.

Übersicht der Top Themen

  • Es hat sich wenig geändert, keine neuen großen Themen
  • Marktdominanz von Google beherrscht alle Fragenbereiche
  • Marktdominanz von Google macht ratlos
  • Alle suchen Alternativen, nur keiner findet sie
  • Hoffnung auf Social Media

Wirklich interessant waren die Grafiken die Martin zur Veranschaulichung aktueller Entwicklungen rausgekramt hat:

Suchmaschinenmarktanteile Deutschland

Marktanteile der Suchmaschinen in Deutschland.

Suchmaschinenmarktanteile weltweit

Marktanteile der Suchmaschinen weltweit.

Google vom Hub zum Contentportal

Schon seit einer ganzen Weile kann man beobachten, wie Google sich von einer reinen Suchmaschine zum Contentprovider wandelt und versucht, die Nutzer nach einer Suche zu behalten. Dafür werden Nutzer bei bestimmten Suchanfragen gezielt auf Google Produkte geleitet, häufig mit Hilfe der Universal Search Ergebnisse. Martin nannte einige Beispiele:

  • Regionale Suche
  • Buchsuche
  • Produktsuche
  • Kino Suche
  • Prominenten Suche

Interessant sind diese Zahlen von comScore für die 1,2 Mrd. Suchanfragen, davon 220 Mio universal, ausgewertet wurden:

  1. 17% aller Suchanfragen zeigen universal Ergebnisse
  2. 16% aller Klicks erfolgen in universal Ergebnissen
  3. 14% aller Werbeklicks erfolgen in universal Ergebnissen

Die Zahlen lassen darauf schließen, dann Benutzer von den Universal Ergebnissen häufig bereits befriedigt werden und gar nicht mehr weiterklicken. Das kann ich mit speziell bei der regionalen Suchen vorstellen, wenn man nur die Kontaktdaten einer Firma sucht. Außerdem vernichtet Google einen Teil des eigenen Werbekuchens aber das ist die Sache langfristig auf jeden Fall wert!

Welche Universal Ergebnisse bekommen die Nutzer zu sehen?

  1. 38% Videos
  2. 34% Nachrichten
  3. 19% Bilder
  4. 15% mehrere
  5. 10% Karte, Aktienkurse, Wetter

Insgesamt haben 58% der Suchenden in den USA universal Search Ergebnisse ausgeliefert bekommen. In Deutschland dürften diese Werte noch etwas niedriger sein, wobei es mich schon verwundert, dass nur 10% der Nutzer Google Maps Ergebnisse bekommen haben sollen.

Wie stark wuchsen die Google Dienste?

  1. Bildersuche (173) + 18%
  2. YouTube (143) + 78%
  3. Google Video (76) + 19%
  4. Google Maps (45) + 40%
  5. Google News (32)

In Klammern steht immer die Anzahl der Besucher, die aus den Suchergebnissen kamen (in Millionen). Das geringe Wachstum der Bildersuche kommt wohl daher, dass sie bereits seit längerem in den SERP vertreten ist und diese Wachstumszahlen beziehen sich nur auf die letzten 6 Monate. Was mich wundert ist, dass Google News nicht weiter gewachsen ist.

Wo kann Google noch zulegen?

Zum Glück gibt es immer noch Nichen, in denen Google nicht dominant ist, das sind:

  • Picasa Webalbum (vs. flickr)
  • Produkt Suche (vs. diverse)
  • Google Finance (vs. Yahoo Finance)


Search Around the World

Kevin RyanDie erste englische Session mit SEO und SEM Vertretern aus mehreren Ländern. Moderiert hat Kevin Ryan (der die Stimmung mit ein paar Witzen über die englische Sprache gelockert hat), gesprochen haben:  Massimo Burgio, Anne Kennedy, Erica Schmidt, Anders Hjorth und Mona Elesseily.

Massimo Burgio – Italien

Massimo BurgioMassimo hat für meinen Geschmack, bzw. meine Englischkenntnisse, ein bisschen zu schnell gesprochen und hatte leider teilweise italienische Slides.

Auf dem italienischen Suchmarkt rult Google, gefolgt von Yahoo/MSN, sowie Virgilio/Alice. im PPC Sektor gibt es nur noch AdWords und AdSense.

Interessant fand ich, dass ein Italiener der bei Google nicht fündig wird zu Yahoo geht und umgekehrt. Im Gegensatz dazu bleiben Nutzer der lokalen Suchmaschine Alice dieser treu und suchen bei dieser weiter, wenn es sie nicht sofort das gewünschte Ergebnis bekommen.

Anders Hjorth – Europa

Anders hat sich zunächst Europa und die Sprachen angeschaut, die in den einzelnen Ländern gesprochen werden. Merke: Frankreich und Island sind die einzigen einsprachigen Ländern. In Deutschland gilt zum Beispiel Türkisch als zweite Sprache.

Google dominiert fast alle europäischen Länder (75% bis 95%) und die Kombinationen Google, Yahoo, MSN reicht so gut wie immer um 100% des Marktes zu erreichen. Lediglich in Norwegen (Kvasir 10%), Schweden (Eniro 2%) und Dänemark (Jubii 2%) gibt es noch einen vierten großen Player.

Erica Schmidt – APAC

Erica SchmidtErica hat einige Details über den asiatischen Raum verraten.

APAC ist mit mehr als 20 Milliarden Suchen im Monat der größte Markt. Kernregionen sind China, Japan, Indien (und hier sind über 90% der Bevölkerung noch offline!) und Korea. Weltweit haben Baidu aus China und Naver aus Korea mit 5,2% und 2,6% durchaus beachtliche Marktanteile. Zum Vergleich: Yahoo kommt auf 12,8% und MSN auf 2,9%.

China
China wird von Baidu (68%) dominiert, gefolgt von Google (20%).  Baidu ist eigentlich nichts weiter als eine Kopie von Google, mit einer lokalen Vermarktungsstrategie, einer sehr guten Mp3-Suche und Werbung mitten in den SERP, die kaum als solche zu erkennen ist. Die Nutzer sind meist sehr jung, während Google bei den Akademikern punkten kann.

Japan
Japan ist der einzige Markt in dem Yahoo dominiert. Allerdings gehört Yahoo Japan nur zu einem kleinen zum Mutterkonzern aus den USA. Der Suchriese mit einem Anteil von 60% am Markt gehört SouthBank, einem großen Telekommunikationsanbieter. In Japan sind 68% der Bevölkerung online, viele davon auch schon mobil. Ein großes Problem sind die 4 verschiedenen Alphabete!

Korea
In Korea sind Naver (77%) und Daum.net (10,8%) die führenden Suchmaschinen. Naver ist eine Mischung aus einer Suchmaschine, einer Frage-Antwort-Community und einer extrem unübersichtlichen GUI. Hinzukommt, das die ersten Seiten der SERP gerne mal ausschließlich aus Werbung bestehen.

Endbemerkung: 62% aller Suchanfragen werden infolge eines Call-To-Action aus der offline Welt durchgeführt.

Anne Kennedy – SEO in Nordamerika

Anne Kenny (Beyond Ink)  hat darüber gesprochen, was wir vom Online-Werbemarkt in Nordamerika lernen können.

E-Commerce

  • 2/3 der Amerikaner kaufen online ein.
  • 10% aller Umsätze im Verkauf werden online erziehlt
  • Für jeden Kauf im Internet gibt es zehn Recherchen über mögliche Einkäufe.
  • 67% aller Menschen, die ein Produkt wirklich kaufen wollen verlassen einen Shop weil er nicht genügend Informationen bereit stellt.

Die Auswirkungen der Universal Search:

So haben wir die SERP früher betrachtet:

Und so heute:

Wie man sieht gilt die Regel vom goldenen Dreieck nicht mehr. Jetzt stellt sich für SEMler natürlich die Frage ob es Sinn macht in SERP mit Videos auf die unteren AdSpots zu bieten, so dass die Anzeigen auf gleicher Höhe wie das Video stehen und so mehr Aufmerksamkeit bekommen.


SEM 1×1

Es fehlte wieder Kim Engels. Thomas Bindl hat sich dennoch bemüht Markus Hövener und Isabell Wagner durch diese Session zu führen.

Isabell Wagner – Die 9 häufigsten SEM Fehler

  1. fehlende Ziele
  2. schlecht/falsch/gar nicht strukturierte Konten
  3. falsche Keywords (nicht relevant oder zu viele)
  4. falsche Keyword Optimierung
  5. nicht relevante Anzeigentexte
  6. falsche Verlinkung
  7. zu geringes Tagesbudget
  8. keine laufende Optimierung
  9. gar nicht dabei sein

Markus Hövener

Markus, beziehungsweise die Bloofusion Germany GmbH, hat einige Praktikanten darauf angesetzt 1.000 AdWords Anzeigen zu untersuchen. Das Ergebnis:

Werden auf der Zielseite direkt die gesuchten Produkte angezeigt?

  • große Anbieter: 54%
  • kleine Anbieter: 23%
  • alle Anbieter: 34%

Sind die Informationen über die Produkte ausreichend und informativ?

  • große Anbieter: 73%
  • kleine Anbieter: 55%
  • alle Anbieter: 62%

Vermittelt die Zielseite die Kompetenz des Anbieters?

  • große Anbieter: 50%
  • kleine Anbieter: 41%
  • alle Anbieter: 44%

Hier müssen gerade die kleinen Werbetreibenden, die meist weder über qualifiziertes Fachpersonal noch eine beratende Agentur verfügen, unbedingt aufholen. 77% von ihnen nutzen immer noch keine vernünftigen Landingpages auf denen es direkt zum gesuchten Produkt geht.

Bulkadvertiser & Erschreckendes
Übrigens kamen 17% aller Anzeigen von Preisvergleichen, 7% von Auktionshäusern, 6% hatten gar keinen Bezug zum Suchbegriff und 1% führten auf nicht aufrufbare Seiten.

Weekendbidding
Wenn ihr auf Markennamen bietet solltet ihr überlegen die Anzeigen nur am Wochenende (oder nur Nachts) laufen zu lassen. Dann arbeiten die Abmahnanwälte nämlich nicht.


Webanalytik: Die Metrik des Erfolgs

Moderiert von Richard Zwicky haben Oliver Schiffers, David Radicke, Frank Reese und Christian Bennefeld über Webanalytics gesprochen. Nicht dabei war Thomas Brommund wegen eines Autounsfalls (ihm ist zum Glück nichts passiert).

Oliver Schiffers – Measuring Success

Oliver hat sich eher theoretisch an die Frage gewagt wie man die Performance von SEO messen kann, was absolut notwendig ist um eine SEO- mit einer SEM-Kampagne zu vergleichen. Ein großes Problem stellt die Tatsache da, dass ein Nutzer, der zunächst über Bannerwerbung, später durch einen Affiliate Partner, dann über die organische Suche und schließlich über einen Klick auf eine PPC Anzeige immer wieder auf einen Shop landet nicht eindeutig einer dieser Marketingkampagnen zugeordnet werden kann.

Frank Reese – Wozu Web Analytics?

Preisfrage, welche dieser Metriken sind wirklich wichtig? SERP Platzierung, Layout, PIs, Visits, Besucher? Antwort: Keine! Es sind alles nur notwendige Bedingungen für den Gewinn. Denn am Ende zählt nur eins, der ROI.

Ganz wichtig: Verlasst euch auf keine Studie und keinen Experten! Trackt, messt und analysiert alles. Immer Step-by-Step eine kleine Änderung durchführen und deren Auswirkungen bewerten.

Christian Bennefeld – SEM Optimierung 2.0

Christian von etracker wollte mal wieder ein wenig provozieren und hat das Zeitalter der SEM Optimierung 2.0 eingeläutet.

Im Grunde geht es um das gleiche Problem, das bei Oliver schon kurz angesprochen wurde. Häufig sind Werbeanzeigen der letzte Schritt in der ad-History, die ein Kunde durchläuft aber deshalb sind sie noch lange nicht alleine für einen Sale verantwortlich. Die Klickrate von bezahlten Suchmaschineneinträgen steigt um 22% wenn der Kunde bereits andere Anzeigen des Werbenden gesehen hat. Und angeblich (ich wage diesen extrem hohen Wert zu bezweifeln) sind 71% der Klicks auf Werbung reine Navigation, also die Suche nach einem bekannten Ziel (und dann ist die Kaufentscheidung längst gefallen!).

Die aktuelle Auswertung betrachtet immer nur die letzte Anzeige (und dieser wird der Lead dann zugesprochen). Dementsprechend erscheint SEM (wegen des Navigationsfaktors) viel rentabler als andere Werbeformen zu sein und wird daher im Budget überproportional berücksichtigt. Das ist so als würde man in der realen Welt nur am Point-Of-Sale, also direkt an der Supermarktkasse, werben. Der positive Einfluss anderer Werbeformen geht bei dieser Betrachtung komplett verloren.

Die SEM-Optimierung 2.0 besteht also darin die komplette ad-history zu betrachten und anhand dieser den ROI jeder Werbekampagne zu messen.


Schreiben für Suchmaschinen

Der Moderator der Session Schreiben für Suchmaschinen war David Radicke, im Panel saßen Gerda von Radetzky, Markus Hövener, Matthias Schneider und Patrick Aust.

Das einzige was ich interessant fand war von Radetzkys Kritik an Gemranwings:
Germanwings.com ist beim deutschen Multimedia Award 2008 in der Sparte E-Commerce ausgezeichnet worden. Aber für die Begriffe Flug München Köln, Flug Köln München und Flugticker Köln München ist die Germanwings-Website nicht in den Top 100. Anstatt sich selbst um gute Rankings zu kümmern überlässt man die Arbeit lieber den Affiliates (und muss sie dementsprechend entlohnen).

Sonst gab es nur altbekanntes zu S-SEO/LSO, dem Longtail und Kritik an einigen großen E-Commerce Shops und Zeitschriften Seiten.


Der erste Abend

Am Abend teilte sich das Feld dann ein wenig auf die verschiedenen Parties auf (Karaoke Musik, Dollhouse, Axel Springer, usw.). Zuvor habe ich aber noch etracker Geschäftsführer Christian Bennefeld beim Stehlen von Inventar der Konkurrenz ertappt:

Chrian Bennefeld mit omniture Schild.

Meine Vermutung ist, dass Juliane und Henner unproduktiven eTracker Mitarbeitern ab sofort durch Platzierung dieses Schildes auf ihrem Schreibtisch die Kündigung überreicht wird.


Tag 2

Das Niveau am zweiten Tag war wesentlich höher als am ersten und dank Marcus und Tadeusz waren die Sessions auch ein wenig lebendiger. Der Preis für die informativste Präsentation geht auf jeden Fall an Richard Zwicky, der seinen Sohn zum Bier bestellen und Mikrophon tragen aus Kanada mitgebracht hat. Von Richard gab es ein Paar Einblicke ins Thema Click Fraud, die ich so noch in keinem Blog oder Forum gelesen habe. Ist aber auch ein Thema mit dem ich mich noch nie beschäftigt habe.


Local Based Services

LBS? Nein, es geht nicht um die LBS Bausparkasse sondern um Local Based Services. Das sind Dienste, die man mobil mit Bezug zum aktuellen Standort nutz. Damit lassen sich Probleme lösen wie

Ich stehe mitten in einer fremden Stadt, wo kriege ich jetzt ein Hotel her, was läuft im Kino und wo kann man hier gut thailändisch essen?

Moderiert von Volker Ballueder haben Tibor Rode und Georg Konjovic über das Thema LBS gesprochen.

Tibor Rode – rechtliche Aspekte

Tibor Rode (Rode + Mathé) hat sich mit den rechtlichen Aspekten auseinander gesetzt.

Zunächst einmal müssen wir drei Arten von LBS Diensten unterscheiden:

  1. Tracking Dienste
    Zum Beispiel Überwachung von Dienstwagen oder Außenmitarbeitern
  2. Push Dienste
    Vom Betreiber initiierte Dienste wie Werbebotschaften
  3. Pull Dienste
    Vom Kunden initiierte Dienste (z.B. Gratispinkeln.de)

Auch für die Ortung eines mobilen Endgerätes gibt es mehrere Verfahren:

  1. Funkzellenortung (Cell-ID)
    Es wird nur der Mast erkannt über den ein Gerät mit dem Netz verbunden ist. Genauigkeit: hunderte Meter bis einige Kilometer
  2. Enhanced Observed Time Difference (E-OTD)
    Basiert auf dem Cell-ID Verfahren, merkt sich jedoch wann der Kunde mit welchem Mast verbunden war um die Position genauer zu bestimmen. Genauigkeit: in Abhängigkeit der GSM-Ortungsgekauigkeit bis auf 100m, bei sehr dichtem Netz wie in Großstädten 50m.
  3. Global Positioning System (GPS)
    GPS kennt jeder vom Navi im Auto. Genauigkeit: wenige Meter

Super, los gehts?
Einen Strich durch die Rechnung machen einem beim Anbieten solcher Dienste leider das Telekommunikationsgesetz, sowie das Teledienstedatenschutzgesetz. Denn um einen Nutzer zu orten bedarf es seiner Einwilligung doch wer muss sie einholen?

Der Pulldienst? Vermutlich nicht, denn wenn ich auf Pinkeln.de gehe ist mir klar, dass die Seite meine aktuelle Position benötigt um mach an den Ort meines Begehrens zu führen. Noch ist juristisch nichts geklärt aber vermutlich wird es genügen wenn dem Mobilfunknetzbetreiber eine Ortungseinwilligung des Kunden vorliegt. Auf diese kann sich der Content (LBS)-Anbieter dann verlassen. Doch diese Einwilligung ist an bestimmte Regeln gebunden. Sie muss jederzeit für den Kunden verfügbar sein und es muss eine OptOut-Funktion geben mit der man sie temporär widerruft.

Für Pushdienste sieht es ganz dunkel aus. Automatische Werbung per SMS, MMS, usw. ist in Deutschland ohne Einwilligung des Kunden verboten.

Ebenfalls fraglich ist das Tracking. Wenn der Chef zum Außendienstler sagt, “kriege ich deine Erlaubnis, dich zu tracken?” ist das für den Mitarbeiter keine freie Entscheidung, denn ein Nein würde vermutlich zur Kündigung führen. Ebenso ist es natürlich verboten Freunde, Bekannte oder Ehepartner heimlich per Handy zu tracken.

Die Lösung? Der “Locate me” Button!
Ideal wäre Icon im Handymenü mit dem ich (ähnlich wie bei Instant Messengern wie ICQ) meinen Status eintragen kann (ortbar, nichtortbar, ortbar für bestimmte Kontakte, usw.). Durch intensive Zusammenarbeit mit den Herstellern ist vielleicht sogar ein Hardware Schalter am Handygehäuse denkbar.


Klick Betrug

Moderiert von Ron Hillmann, haben sich Christoph Burseg und Richard Zwicky zum Thema Klickbetrug geäußert.

Christoph Burseg – Probleme mit bezahlten Linstings und Klickbetrug

Zunächst müssen wir zwischen mehreren Arten der Manipulationen unterscheiden:

Manueller Klick-Betrug

  • Herunterklicken des Konkurrenz-Budget (Advertiser)
  • Erhöhung von eigener CPC-Einnahmen (Publisher)
  • Sympathie-Klicks: Vermeidliche Einnahmen-Erhöhung einer favorisierten Website
  • Rufmord anderer Publisher, indem eine hohe Anzahl deutlich erkennbarer Fraudclicks erzeugt wird

Automatisierter Klick-Betrug

  • Click-Bots
    laut Google besondere Häufigkeit in Osteuropa (SES London 2008)
  • Bot-Nets
    z.B. Clickbot.A (Mai 2006) und weitere Zombie Netze
  • Click-Farms
    Manuelles herunter klicken von Budgets bzw. herauf klicken von CPC-Einkünften.

Der letzte Punkt ist zwar eigentlich nicht automatisiert aber ob 200 Bots und 200 Inder klicken macht für den Auftraggeber keinen Unterschied.

Wie viel Clikcfraud gibt es?

Auf diese Frage gibt es sehr viele Antworten, trauen würde ich keiner. Das Spektrum reicht von 1% bis 80%, für die meisten SEM Argenturen stellt Klickbetrug nur noch ein zu vernachlässigendes Problem da.

Ich habe Klickbetrug auf meiner Seite!

Wer solche Aussagen hinauspustet sollte zunächst eine ganze Reihe von Faktoren prüfen, die sich ebenfalls auf Klickrate und Conversionrate auswirken können.

Onpage

  • Relaunch
  • Umstellung der User Experience
  • Neues Reporting
  • Neue Mitarbeiter
  • Preisänderung
  • Fehler in eigener Technik / Hosting

Offpage

  • Traffic Spikes
  • Unqualifizierter Traffic
  • Geänderter Quality Score
  • Neue Konkurrenz
  • Steigende / Fallende CPC Kosten
  • Saisonware
  • Nischen
  • Geänderte Kampagnen / Darstellung
  • Große Abhängigkeit von Content Netzwerk / Suchnetzwerk

Aufklärungsquote bei AdWords
Google geht gern mit diesem Bild hausieren:

Anteil der ungültigen Klicks und Klickbetrugsversuche bei Google AdWords.

Wie viel dran ist? Keine Ahnung.

Richard Zwicky

Richard ist ein bisschen genauer darauf eingegangen, wie man gegen Klickbetrug und ungültige Klicks vorgehen kann.

Laut Zwicky sind 5-8% aller bei den großen PPC Netzwerken ausgelieferten Anzeigen ungültig, entsprechen also nicht den Vorgaben des Advertisers.

Geotargeting
Wer ein Produkt vermarkten möchte, für welches es nur Interessenten aus Deutschland sucht, sollte nicht den Fehler begehen als Location Germany auszuwählen. Dann werden die Anzeigen nämlich auch Besuchern aus anderen Ländern gezeigt, die eine deutsche Seite benutzen. Nur wenn man auf Ebene der Bundesländer auswählt, wird die Geolocation der Besucher auch wirklich berücksichtigt.

Auf diesem Weg ist man auf jeden Fall sicher vor Klickbetrug außerhalb Deutschlands, und somit vor einem Großteil der Botnetze.

Holt euch euer Geld zurück
Auf Landesebene werden 4-8% der Klicks falsch ausgeliefert, auf Ebene der Bundesländer sogar 14%. Dieses Geld kann man sich bei Google und Yahoo zurückholen, dafür muss man lediglich einen Report ausfüllen.

Besondershäufig werden Anzeigen außerhalb der vom Advertiser definierten Parameter auf Seiten des erweiterten Suchnetzwerkes (z.B. Alice, AOL, Freenet, Tiscali) geschaltet, da diese nur alle 4 Tage aktuelle Daten von Google bekommen und somit noch gar nichts von den neuen Einstellungen wissen können.

Scheduling
Für viele Kampagnen bietet es sich an, die Anzeigen während der Mittagspause und Nachts zu pausieren. Denn viele Bots verhalten sich ähnlich wie Seti@Home und werden erst aktiv, wenn der Nutzer nicht mehr am Rechner sitzt.

Splitten, splitten, splitten
Dass wir unsere Kampagnen neben der Geolocation auch anhand der Keywords aufsplitten ist hoffentlich jedem klar. Einer der Vorteile einer so detailliert geteilten Kampagne liegt darin, dass man nicht nur Probleme sondern auch deren Ursachen sehr schnell erkennt. Geht die Performance des gesamten Accounts in die Knie, liegt vermutlich ein lokales Problem auf der eigenen Seite vor. Betrifft die Performanceeinbuße aber nur einzelne Kampagnen ist es gut möglich, dass von einem bestimmten Ort aus oder bei einem bestimmten Keyword Klickbetrug betrieben wird.


Optimale Verlinkungsstrategien 2008

Mit Marcus Tandler und Thomas Promny saßen zwei der prominentesten deutschen SEOs im Panel. Hinzugesellt haben sich Black-Hat SEO Urgestein Ralph Tegtmeier und Nina Bauman. Moderiert wurde das ganze von Herbert Hartung.

Thomas hat nur gesagt was jeder wusste: Offensichtlicher Linkkauf ist tot. Von Marcus gab es ein paar nette Infos zum Thema Aufkauf von Projekten mit dem Ziel die Suchergebnisse nicht nur anzuführen sondern wirklich zu dominieren.

Nina Bauman – Interne Linkstruktur & Link Building

Nina BaumanEins vorweg: Wenn Nina wirklich für das Linkbuilding bei Hewlett Packard verantwortlich ist kann ich nur hoffen, dass sie nichts mit Logoworks.com zu tun hat. Logoworks ist der Versuch von HP mit Links im Footer kostenloser Templates für Begriffe wie Business Cards (engl.: Visitenkarte)  zu ranken. Dass Google das nicht gern sieht ist aber schon seit über einem Jahr bekannt.

Kommen wir zu Ninas Präsentation. Es ging dabei hauptsächlich um zwei Dinge: Siloing und Sculpting.

Siloing
Unter Siloing versteht man eine interne Linkstuktur, bei der nur thematisch zueinander passende Seiten miteinander verlinkt werden. Jedes Thema bildet ein Silo und innerhalb eines Silos wird so viel Linkjuice wie möglich intern verteilt und so wenig wie möglich extern abgegeben (extern bezieht sich hier nicht auf externe Links sondern auf die anderen Silos). Natürlich kann es unter den Silos auch zu Überschneidungen führen, wie dies Bild zeigt:

 Ein Beispiel von Nina Bauman zum Siloing auf einer Reiseseite.

Wie man sieht steht Schiffsreise Amsterdam sowohl mit Schiffsreise und Schiffsreise Barcelona als auch mit Flugreise Amsterdam in Beziehung.

Eine Verlinkung innerhalb der Silos macht nicht für für Suchmaschinen Sinn sondern auch für die Besucher. Dass jemand, der an Schiffsreise Amsterdam interessiert ist sich auf für Flugreise Amsterdam interessiert ist gut möglich. Aber warum sollte ich einem nach Flug Berlin Suchenden einen Mietwagen in Barcelona anbieten?

PageRank Sculpting
Bei diesem Wort sträuben sich mir die Nackenhaare. Wiese reden wir nicht von Linkjuice Scuplting oder ähnlichem? Denn um den PageRank geht es hierbei ja nun wirklich nicht.

Sculpting bedeutet, dass man den Suchmaschinen eine andere Linkstruktur als den Besuchern liefert. Dies geschieht nicht über Siloing sondern über massiven Einsatz von Nofollow und anderen Mitteln Links zu maskieren.

Seiten wie dem Impressum oder den AGB keinen Linkjuice zu geben halte ich für vollkommen richtig aber wer Sculpting in großem Stil nötigt hat sollte sich lieber Gedanken über seine interne Linkstruktur machen. Eine saubere interne Verlinkung macht große Sculptingeingriffe eigentlich überflüssig.

Ralph Tegtmeier – automatisch generierte Artikel

Ralp Tegtmeier alias fantomas ist Experte auf den Gebieten Cloaking und Content Generierung. Mit einer (natürlich nicht öffentlichen) Software schafft er es von einem Artikel dutzende von Variationen zu erzeugen, die dem Original zu weniger als 20 ähneln. Und diese wirken nicht als wären sie von einem Inder mit Fausthandschuhen getippt worden sondern sind wirklich gut lesbar. Für einen englischsprachigen Gambling Kunden sollen so schon 25 Millionen Exemplare eines Artikels entstanden sein, die reguläre Auftragsgröße liegt eher bei 2.000 Exemplaren.

Für diese Technologie sehe ich spontan drei Anwendungsbereiche:

  1. Web Spam
    Egal ob man Gästebücher und Foren vollspammt oder eigene Blog-Netzwerke betreibt. 10 Millionen unterschiedliche Texte fallen weniger auf als 10 Millionen komplett identische.
  2. E-Mail Spam
    Schon jetzt variieren die Spammer ihre Texte um Spamfilter zu umgehen. Die Technologie der fantomaster.com GmbH bietet eine echte Alternative zu Rechtschreibfehlern und aberwitzigen grammatikalischen Konstrukten.
  3. Verzeichnisse
    Verzeichnisse mit Kategorien der Forum {Stadt} + {Branche} stehen vor dem Dilemma, dass sie nicht nur einen kurzen Text über Detektive brauchen sondern einen über Detektive in Berlin, einen über Detektive in München, usw. Auch diese Arbeit ließe sich erleichtern.

Verbesserungen
Die vorgestellten Texte waren schon gut (unterschiedliche Länge, Linktexte, Position des Links und Anzahl der Absätze) aber es geht noch besser:

  • Einen Teil des Textes könnte man in Listen auslagern (Listen erlauben bei Google eine sehr hohe Keyword Density).
  • Einen Teil des Textes könnte man als Nutzerkommenar (falls man ihn ihn Blogs, Foren, usw. veröffentlicht) drunter setzen.

Und dann gibt es da noch Zwischenüberschriften, Zitate usw.

Wenn man das ganze wirklich perfektioniert (inklusive Anschluss an die Affiliate APIs von Diensten wie Amazon oder eBay) wäre das eine unglaubliche Cashmaschine, die sich selbstständig Content inklusive passenden Affiliate-Links erzeugt und auch das Linkbuilding via Artikeln/Artikelspam übernimmt.


Die SEM Toolbox

Es sollte eigentlich um die für einen guten SEM Werkzeugkoffer nötigen Programm geben aber außer dem Moderator Thomas Bindl haben fast alle Referenten (Thomas Kaiser, Matthias Schneider, Karsten Krienke, Stefan Karzauninkat) ausschließlich über SEO- und Webdesign Tools gesprochen.

Firefox Addons

Potentiell nützliche AddOns für SEOs und Webdesigner.

Weitere Listen zu Firefox Plugins für SEOs gibt es hier: Lutz Nelde, Cowboy of Bottrop, René Kriest, Firefox.hk und Themenrelevant.

Xenu

Xenu’s Link Sleuth ist eine Windows Applikation, die Websites spidert und nach toten Links sucht. Gerade für größere Projekte eine absolute Notwendigkeit, denn auch wenn eure internen Links immer gleich bleiben kann mal ein externen Link verschwinden oder umziehen (Details: Julius).

Advanced Webranking

Mit Advanced Webraking kann man die Positionen von eigenen und Konkurenz-Seiten bei diversen Suchmaschinen überprüfen. Im Gegensatz zu einfachn Positions-Checkern, wie dem Free Monitor for Google, gibt es bei Advanced Webranking diverse Reports mit Langzeitanalysen, Keywordsgruppen, uvm (Details: MacTech).

SEO Spy

SEO SpyGlass ist ein sehr umfangreicher Backlink-Checker (Details: Max).

Crazy Egg

Das Heatmap-Tool Crazy Egg sollte jeder mal ausprobieren der wissen möchte wo die Nutzer wirklich hinklicken (Details: Matthias).

Obacht

Für alle hier aufgelisteten Tools gilt eine ganz wichtige Regel. Sie nehmen uns Arbeit ab, verbessern den Workflow und sparen Zeit. Aber: Sie können nur einen oder mehrere Werte messen/auslesen und diese nach einem vorgegebenen Schema auswerten.  Sie können uns nicht die Arbeit abnehmen Ergebnisse auszuwerten und basierend auf unseren Erkentnissen und Erfahrungen Entscheidungen zu treffen. Bevor man ein Programm einsetzt sollte man sich ganz genau darüber informieren wie es funktioniert. Nur so kann man die Ergebnisse richtig Einordnen.

Andere Länder simulieren

Den besten Tipp der Session gab es von Thomas. Ich sitze in Land x und möchte wissen welche Anzeigen zu einem bestimmten Suchbgeriff in Land y erscheinen (und habe keinen Proxy oder ähnliches zur Verfügung). Kein Problem:

  1. Gehe auf http://www.google.com/nrc (No Country Redirect)
  2. Suche nach z.B. amry: http://www.google.com/search?hl=en&q=army&btnG=Search Anzahl der Anzeigen: 0
  3. Ergänze die URL um &gl=us (Geo Location): http://www.google.com/search?hl=en&q=army&btnG=Search&gl=us Anzahl der Anzeigen: 3


Fazit

Vielen Dank an Incisive Interactive für die Einladung zur Search Engine Strategies 2008 in Hamburg, 695 Euro spart man nicht jeden Tag. Nächstes Mal hätte ich dann gerne noch ein Hotelzimmer dazu ;)

Auch wenn ich wenig gelernt habe (Tendenz Null) konnte ich wenigstens einige Leute treffen die in online schon lange kennen aber denen ich in der echten Welt noch nicht begenet war. Darunter waren Sucheule Max (du brauchst ein aktuelleres Foto!),  Marucs, Alan, Jens, Matthias und viele andere, die ich jetzt leider vergessen haben.

Weitere SES Recaps

Und zum Abschluss die seoFM Show von der SES.


Randnotizen

Ich muss noch bei einigen edlen Spendern der letzten Wochen bedanken:

  • Greatnet für den Wasserball (ein Bild gibts bei Baynado). Ich werde ihn zwar selbst nicht nutzen und habe ihn bereits weiterverschenkt aber die Idee ist sehr gut!
  • Flametoys für den Beertracker. Das Teil hat nur einen Haken. Wo mit soll man das Ding resetten? Ich habe nichts in meinem Haushalt was in in das Loch reinstecken könnte außer einem Nagel und das geht sicher nicht lange gut. Außerdem kann man den Beetracker bescheißen in dem man dden Kronkorken wieder auf das Bier setzt, mit dem Daumen draufdrückt und den Beetracker immer wieder ansetzt.
  • Goldman Detectives für das Buch Traced zum Thema Online-Personenrecherche. Die Goldman Detectives waren bereits im Rahmen der Buzz-Kampagne für Tchibo Ideas ins Rampenlicht geraten. Für mich stand zwar nichts neues in dem Buch und die Aufmachung wirkt wegen der schlechten Qualität der Screenshots ziemlich billig aber ist auf jeden Fall ein Buch welches ich Bekannten ab und an mal unter die Nase halten kann (dann muss ich nicht immer alles erklären).
  • Bigmouthmedia für das T-Shirt beim Kickern.

20 thoughts on “Search Engine Strategies Hamburg 2008 Mega Recap

  1. Hallo Malte,
    dein Bericht ist zwar schon etwas älter, aber trotzdem sehr interessant. Ich habe auf dieser Seite neues und interessantes zum Thema „Search Engine Strategies“ erfahren können.
    Danke für den Bericht!

  2. Sehr interessant und gut geschriebener Beitrag. Ich war zwar nicht da aber zum Glück habe ich deinetwegen auch nicht viel verpasst

  3. Pingback: Search News | Online Marketing und SEO Blog

  4. Mit dem Thema:

    Hier gibt es nur leider das Problem, dass Google nicht wissen kann, wann es eine Conversion gibt. Ich könnte bei Analytics ja sonstwas als Conversion Goal eintragen oder direkt eine anderes Tracking-Program nutzen.

    haben wir auch unsere bedenken. Die normalen User wissen so was nicht und tragen die Rechnung.

  5. “… und dank Marcus und Tadeusz waren die Sessions auch ein wenig lebendiger.” Ich gebe Dir recht, dass Marcus wieder in guter Form war! Aber der Vortrag von Tadeusz war der schlechteste den ich bisher gehört habe! Lebendig war da nur sein hin und her gewackle. Tadeusz hat bestimmt ne Menge auf dem Kasten, doch ohne Vorbereitung, ohne Präsentation und mit dieser Rhetorik war das für den Großteil der Besucher ohne Mehrwert.

  6. Die SES häte ich mir auch gern persönlich angeschaut aber durch diesen tollen Bericht habe ich trotzdem nichts verpasst.
    Danke dafür

  7. Pingback: » Keine Ruhe vor dem Sturm | seoFM - der erste deutsche PodCast für SEOs und Online-Marketer

  8. Hallo Malte, die Axel Springer Party war zu lang. Aber auch das Thema Klickbetrug “ist vom Tisch”. Wer akribisch sein will, der kann sich bei Richard http://www.ppcassurance.enquisite.com/ Hilfe holen. Meine Empfehlung für grosse Advertiser ist aber, dass man eine Art Sampling über den Server einrichten sollte, um nicht den ganzen Traffic zu überprüfen. Das kann sonst ganz schnell wieder 1 bis 2 Prozent des Budgets an Kosten für Tracking verursachen.

    Ron

  9. Pingback: Blogs optimieren

  10. Kann mich da Whoopster anschließen, bei dir muss ich immer Zeit mitbringen :)
    Morgen lese ich nochmal, ist echt umfangreich und nicht alles ist hängen geblieben. Hut ab :)

  11. Klasse Beitrag.
    Normalerweise ertappe ich mich dabei, so lange Beiträge nur zu überfliegen, aber sobald mein RSS-Reader einen neuen Beitrag auf lorm.de meldet, bin ich schon gewappnet, dass jetzt ein 5-Seiter daherkommt!

    Herzlichen Dank dafür!

    Sascha

  12. Eine sehr informative und gute Zusammenfassung, mit interessanten Zahlen und wesentlichen Aussagen. Vielen Dank für diesen Einblick!

  13. Wow… da hast du ja mal wieder den Vogel abgeschossen. Der umfangreichste SES Recap überhaupt :) Liest sich gut, wobei ich einige Dinge nur überflogen habe, war ja mit in den Panels. Danke für die Zusammenfassung der SEM Tools, das habe ich leider verpasst weil wir los mussten…

    Du hast hoffentlich mein Bigmouthmedia Shirt dann auch mitgenommen!?

  14. Jo Malte! Extrem geiles ReCap.. Da hätte man sich ja das hinfahren sparen können :)
    Kurze Anmerkung: In der Session “Mysterium Suchmaschine” wurde der Tod des Magic triangel übrigens wieder revidiert. War ein ziemlich cooles Panel, anscheinend warst Du nicht dort hehe..
    SEM Toolbox hatte ich mir geschenkt, aber wenn ich das so sehe, kommen die Tools in etwa denen nah, die ich auch schon beschrieben hatte.
    greetz
    hannes

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